London
Hauptstadt von England und dem Vereinigten Königreich Großbritanniens. London ist jedoch viel mehr als nur die Hauptstadt des Empires. Die Weltstadt ist eines der wichtigsten Kultur-, Finanz- und Handelszentren der Welt. Über 7,5 Mio. Menschen leben in der Weltmetropole.
Bewegt man sich durch die unzähligen Straßen der Multi-Kulti Stadt, mit ihren vielen indischen, pakistanischen, asiatischen Menschen, wird man erst einmal von dem hektischen Treiben überwältigt. Eindrucksvoll ist der Verkehr, wenn tausende von Taxen und den typischen roten Bussen durch die belebten "Streets of London" rauschen. Dazwischen überqueren immer wieder massenhaft Touristen die Fahrbahnen und Gehsteige. Die älteste U-Bahn der Welt rattert durch den Londoner Untergrund. Die Tube verrichtet seit 1863 ihren Dienst und wird heute von beinahe einer Milliarde Fahrgästen genutzt.
Die Stadt an der Themse pulsiert, wie nur wenige in Europa / der Welt.
Südlich der Themse jedoch, gibt es einen Ort an dem Ruhe einkehrt. Südlich von Waterloo befindet sich in einem unauffälligen Park ein prächtiges altes Gebäude, in dem denn wohl grausamsten Kapiteln der menschlichen Geschichte gedacht wird. Wir stehen vor dem britischen Kriegsmuseum, dem
Imperial War Museum - P51 Mustang mit FW 190 - Sopwitch Camel
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Imperial War Museum
Das Imperial War Museum (Kriegsmuseum des brit. Weltreichs) ist eines der bedeutendsten Kriegsmuseen weltweit. Allein der Eingang mit den beiden mächtigen Schiffsgeschützen faziniert. Das IWM entstand noch während des Ersten Weltkrieges auf Grund einer Initiative von Privatleuten. Die englische Regierung sah in dem geplanten Museum vor allem eine Möglichkeit der Propaganda und unterstützte die Arbeit finanziell.
Im Jahre 1917 sammelte das Museumskomitee mit Hilfe der britischen Botschaften im befreundeten und neutralen Ausland und mit Hilfe von Privatleuten Material. Von Anfang an gingen die Planungen über ein reines Militärmuseum hinaus. Es sollte gezeigt werden, wie der Krieg Menschen aller sozialen Schichten in allen Ländern des Empires betrifft. . Zudem beauftragte das Kriegspropagandabüro einige Künstler direkt an der Front den Kriegsalltag zu dokumentieren. Heute besitzt das Museum über 15.000 Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen.
Eröffnet wurde das Museum am 9. Juni 1920. Es war von Anfang an ein großer Erfolg. Wie das Komitee gehofft hatte, nutzten die Besucher die Ausstellung, um sich gegenseitig von ihren Kriegserlebnissen zu erzählen.
Imposantes Kuppelgebäude - P51 Mustang "Big Beautiful Doll" - Cockpit Heinkel He111
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Das Museum zeigt in erster Linie Exponate aus den beiden Weltkriegen, wie Kanonen und Fahrzeuge. Eine der vier Etagen beschäftigt sich intensiv mit dem Dritten Reich. Kleinere Abteilungen gelten einigen anderen Kriegen des 20. Jahrhunderts (z.B. Vietnam-Krieg, Falkland-Krieg).
Text und Bilder: © Mathias Grägel / GME-AirFoto GbR 2008






