Die 20. Auflage des Oldtimer-Fliegertreffens fand Mitte September auf der Hahnweide statt. Nach sechs Jahren Pause fanden ca. 40.000 Besucher und rund 350 Oldtimer den Weg auf die Schwäbische Alb und machten es zu Europas größtem Treffen dieser Art. Neben den rasanten Vorführungen der Warbirds waren auch die lautlosen Oldtimer-Segelflugzeuge und unzählige Raritäten der Luftfahrt am Himmel zu bewundern. Am Fuße der Teck stand ein geselliges Treffen von Enthusiasten und Freunden der Fliegerei aus längst vergangenen Tagen im Vordergrund.
Nach sechs langen Jahren des Wartens war das Oldtimer-Fliegertreffen (OTT) auf der Hahnweide in 2025 wieder zurück. Die ca. 40.000 Besucher und rund 350 angereisten Oldtimer machten es am zweiten Septemberwochenende vom 12. bis 14.09.2025 zu Europas größtem Treffen dieser Art. Für viele Enthusiasten steht es zusammen mit den anderen beiden großen Oldtimershows in Duxford / Großbritannien und La Ferté-Alais / Frankreich auf einem Level. Vor allem der Samstag sprengte bei fantastischem Kaiserwetter und idealen Flugbedingungen alle Besucherrekorde. Der wettertechnisch durchwachsene Sonntag mit Regen und vielen Wolken trübte die Stimmung aber keinesfalls. Nicht nur die deutschen Oldtimerfans, Veranstalter und die vielen teilnehmenden Piloten fieberten dem Comeback „der Hahnweide“ gleichermaßen aufgeregt entgegen – und ihre Erwartungen wurden mehr als übertroffen.
Wie gewohnt wurde auch dieses OTT von der Fliegergruppe Wolf – Hirth e.V., einem von mehreren ansässigen Flugvereinen, in perfekter, (schwäbischer) Art und Weise organisiert. „Die Kulisse auf der Schwäbischen Alb mit dem vielen Wald, Hügeln und der Burg Teck im Anflug ist einfach malerisch“, schwärmte Natascha Wirth nach der Landung über die Lage des südöstlich von Stuttgart gelegenen Segelfluggeländes. In einer Pilatus P-3 und mit Co-Pilot Thomas kam sie am späten Freitagnachmittag aus der Schweiz eingeflogen. Bereits der Freitag, eigentlich als reiner Anflugtag ohne Programm geplant, gab einen Vorgeschmack, was das Wochenende über zu einer der schönsten Veranstaltungen dieser Art werden ließ.
Zwar kämpften die Piloten noch mit kräftigem Seitenwind im Anflug der Hahnweide, sonst war das Wetter aber fantastisch. Und so reihten sich ab Mittag Oldtimer um Oldtimer in den Endanflug auf die Piste 31 ein. Nicht weniger voll waren die Straßen rund um den Flugplatz. Insgesamt fanden sich ca. 1000 Camper und ca. 10.000 PKW das Wochenende über auf den Parkplätzen rund ums Gelände ein.
Der Segelflugverein mobilisierte für das Wochenende eine Gesamtzahl von über 200 ehrenamtlichen Helfern inklusive des bewährten Organisationsteam rund um Tim Sigel, Jan Denzel und Stefan Kessler. Dazu kommen die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Seit 1981 gibt es das Treffen auf der Hahnweide. „Wir sind dabei stetig, aber gesund gewachsen“, erläutert Kessler die heutige Größe des Events. „Am Samstag waren so viele Menschen auf der Hahnweide wie noch nie. Mehr geht meiner Meinung nach auch nicht. Die Veranstaltung wird komplett ehrenamtlich durchgeführt. Dadurch können wir Kosten sparen und den Besuch günstig und familienfreundlich anbieten. Es gibt keinen VIP-Bereich, alle stehen hinter dem Zaun und bestaunen gemeinsam die Flugzeuge.“
Es ist diese einzigartige Atmosphäre, welche das Event ausmacht. Nachdem die letzten Motoren verstummen und die Temperaturen abklingen, wird es ruhiger und gelassener auf der Hahnweide. Zu später Stunde wird die Flightline mit einer bunten Lichtershow in Szene gesetzt, man erzählt sich bei Livemusik und kühlem Bier alte Fliegergeschichten oder lässt noch einmal die vielen Höhepunkte des Tages Revue passieren. Die Hangarparty ist offen für alle. Der normale Besucher sitzt neben dem Displaypiloten auf der gleichen (ungemütlichen) Bierbank im Zelt.
Das größte Fluggerät des Wochenendes kam bereits am Donnerstag auf die Hahnweide eingeflogen und war zugleich das einzige aktive militärische Gerät. Die Luftwaffe kam mit einem Sikorsky CH-53GA vom Hubschraubergeschwader 64 aus dem nahen Laupheim. Die frühe Anreise (und spätere Abreise) des schweren Hubschraubers auf das noch leere Gelände war notwendig, um die Sicherheit zu gewährleisten. Der starke Downwash soll ja nichts am Boden beschädigen. Die wunderschöne Jubiläumssonderlackierung unter dem Motto „53 Jahre CH-53 bei der Bundeswehr“ der 84+70 symbolisierte, dass sich der Helikopter inzwischen auch im besten Oldtimer-Alter befindet und sich seinen Platz im Static Display wohlverdient hat.
Das OTT hat sich mittlerweile auch international einen Namen gemacht und die Teilnehmer kommen nicht mehr nur aus dem süddeutschen Umland. Aus der Schweiz, Österreich, Belgien, Dänemark, England und sogar aus Spanien flog z.B. das tolle Cessna C-337 Skymaster Quijote-Duo-Team des Fundación Aeronáutica Antonio Quintana ein. Nach drei Tagen mit intensivem Flugbetrieb zählten die Flugleiter rund 1.000 Flugbewegungen. Das Wetter ist hier für alle Piloten gleichermaßen von elementarer Bedeutung, um die teils langen Anreisen zum OTT überhaupt zu ermöglichen. Und nach der Ankunft z.B. aus England oder der Schweiz wartet dann noch der Zoll. Das Hauptzollamt Ulm war hierfür extra vor Ort. Nur ein kleines Beispiel für die unendlich lange Liste an Punkten, die neben dem eigentlichen fliegerischen Teil, organisiert werden müssen.
Belohnt wurden auf der Hahnweide seit jeher die Frühaufsteher mit exklusiven Einblicken beim morgendlichen „Flightline Walk“. Um den gestiegenen Sicherheitsanforderungen und Regulierungen gerecht zu werden, war dieser erstmals nicht mehr möglich.
An beiden Showtagen startete das lange Flugprogramm gegen 9 Uhr. Dort gehören natürlich die imposanten Warbirds zu den Highlights am Fuße der Teck. Und die Liste an Hochkarätern war lang. Zu sehen gab es gleich vier North American P-51 Mustang, Supermarine Spitfire, Focke-Wulf FW 190 (Replika) geflogen von Klaus Plasa, Messerschmitt Bf-109E, Vought Corsair, P-38, etliche North American T-6 & T-28 sowie eine Let C.11/Yak-11. Georg Raab brachte seine beeindruckende Flotte der am Flughafen Siegerland beheimateten Flying Legends Collection bestehend aus der P-51D Mustang “Francis Dell”, Vought F4U-5NL Corsair und Spitfire Mk. IXb MH415 zum OTT. Alle drei Warbirds wurden von David Friedrich, Bernhard Diehl und Raab selbst vorgeflogen.
Die Flying Bulls sind mittlerweile auch Stammgast auf der Alb. Dieses Jahr waren sie mit gleich vier Fliegern, darunter die Lockheed P-38 Lightning, vertreten. Direkt aus Manching kamen die Messerschmitt Me262 und Hispano Aviación HA 200 der Messerschmitt-Stiftung / Airbus eingeflogen. Die buckelige Grasbahn auf der Hahnweide ist für die einzigartigen und entsprechend wertvollen Düsenjets zu riskant. Gesteuert von den Testpiloten Geri Krähenbühl und Thomas Braun demonstrierten die beiden Luftfahrzeuge zuerst in Formation, anschließend in Einzelvorführungen den technologischen Übergang zur Strahlflugzeug-Ära der 1940er-Jahre.
Das OTT ist jedoch weit mehr als eine reine Warbird-Airshow, was auch die Verantwortlichen der Fliegergruppe immer wieder betonen. „Das geht schon mit dem Wort „Treffen“ los. Wir sind keine Airshow, sind gar nicht vergleichbar mit großen Airshows wie in Zeltweg oder Oshkosh. Wir sind das Oldtimertreffen auf der Hahnweide, einem kleinen Segelflugplatz am Fuße der Schwäbischen Alb. Ein Ort an dem sich flugverrückte Piloten von Flugzeugen vergangener Tage treffen, feiern und an dem es den ganzen Tag über Flugvorführungen gibt“, erklärt Tim Sigel. Man möchte ein Fest für jedermann und die Familie sein; schwäbische Bodenständigkeit eben. Und so geht es auf der Hahnweide eben nicht nur um die PS-starken, imposanten Warbirds.
Dass die Ursprünge der Veranstaltung als Fliegertreffen der Kern des Events sind, zeigt der Blick auf die großen Parkflächen im Südwesten, abseits vom hektischen Treiben entlang der Warbird-Flightline. Hier haben die vielen Einweiser ab Freitagmittag sehr viel zu tun, der Abstellplatz wurde bald knapp. Von den beliebten Mustern wie Boeing Stearman, Bölkow Junior, Dornier Do 27 oder der Piper J3 / Cub in allen Versionen schweben jeweils bis zu 20 – 30 Stück ein. Oftmals mehr als auf einem reinen Typentreffen. Deutsche Klassiker wie die Bücker Jungmann/Jungmeister, Focke-Wulf FW44 Stieglitz, Fieseler Storch, Messerschmitt Bf 108 “Taifun” oder verschiedenste Klemm-Modelle reihen sich natürlich auch in die langen Reihen der geparkten Klassiker ein.
Die Szene kennt und trifft sich auf der Hahnweide, unter der Tragfläche wird das Zelt für das Wochenende aufgeschlagen. Über einhundert Doppeldecker fanden den Weg ins Schwäbische. Zwischen den Reihen sind immer wieder wahre Raritäten wie die Skandinavisk Aero Industrie SAI KZ-IV aus Dänemark mit Baujahr 1944 geparkt. Nur zwei Stück dieses Sanitätsflugzeuges wurden überhaupt gebaut. Ein kleiner Ausschnitt der Typenvielfalt an eingeflogenen Mustern an diesem Wochenende: Aero 145, Beech T-34B & Staggerwing, Dewoitine D.26 & Morane Saulnier MS.317, Dornier Do28 Skyservant, Fairchild 24, Lockheed Electra, Rockwell OV-10B Bronco, Spartan 7W Executive oder die Stinson (Vultee) V-77 Reliant. Die drei Junkers F.13 des Verein Junkers Luftverkehr aus der Schweiz waren den ganzen Tag über im „Rundflugeinsatz“ für ihre Vereinsmitglieder.
Ein Klassiker im Flugprogramm des OTT ist die PZL 106 AR Kruk von Dieter Gehling. Das polnische Agrarflugzeug mit Baujahr 1974 wurde einst zum Einsatz auf den landwirtschaftlichen Betrieben der ehemals sozialistischen Länder in Osteuropa konstruiert. Ebenso schon Tradition am Himmel über Kirchheim haben das Team Niebergall mit seinen SIAI-Marchetti SF.260s, das Kunstflugdisplay des DFS Habicht und die Bleriot XI. Einmal mehr begeisterte OTT – Stammgast Mikael Carlson, der sympathische Schwede ist schon seit 1991 dabei, mit dem Eindecker aus dem Jahre 1909 im Abendlicht. Als die Sonne schon hinter dem Horizont verschwunden ist, sorgt das Blanix-Team mit perfektem Spiegelflug für Gänsehautmomente zum Abschluss der langen Tage auf der Hahnweide.
Traurigerweise verstarb nur wenige Monate vor dem OTT Walter Eichhorn. Walter war nicht nur beim OTT seit Jahrzehnten Stammgast. Die Flying Bulls brachten „seine“ alte, in Kanada gebaute T-6 Harvard auf die Hahnweide. Mit insgesamt drei T-6 wurde am späten Samstagnachmittag eine „Missing Man“-Formation zu Ehren von Walter über der Hahnweide geflogen. Sein Sohn Toni flog bei der diesjährigen Ausgabe auf seiner Extra 330 ein Display.
„Just deal with it! But treat her with respect.“ Die Antwort auf die Frage nach der buckeligen und anspruchsvollen Piste auf der Hahnweide war ebenso kurz wie unaufgeregt. Wer sich mit Flight Lieutenant Charlie Brown unterhält, merkt nach nur wenigen Sätzen, mit welchem außergewöhnlichen Piloten man es zu tun hat. Allein auf der Spitfire hat er über 2.000! Flugstunden. Brown verkörpert wie kein Zweiter, was man wohl unter dem Inbegriff des britischen Gentleman versteht. Seit über dreißig Jahren ist er im Airshow-Buisness. In die Royal Air Force trat er 1981 ein und blickt auf eine 40-jährige Dienstzeit zurück. Er flog die Muster Chipmunk, Bulldog, Tucano, Grob Tutor, Jet Provost und Tornado GR1. Längst ist Charlie aus dem aktiven Dienst der RAF ausgeschieden.
Das Flugzeug, welches Brown im Display vorflog war ohne Zweifel DER Star des Wochenendes: die Messerschmitt Bf 109E-4 aus Lachen-Speyerdorf. Wenn man auf der Hahnweide überhaupt von einem Star sprechen kann. Die „Emil“ mit der Bordnummer „Rote 12“ ist weltweit die einzige ihrer Art, welche aktuell noch flugfähig ist. Die Geschichte der Zelle mit der Werknummer 1983 beginnt im Jahr 1939 bei der Erla Maschinenwerk GmbH in Leipzig. Eingeteilt bei der 5. Staffel des Jagdgeschwaders 5 „Eismeer“, flog sie Einsätze unter den bitterkühlen Bedingungen der Arktisfront. Am 24. Januar 1942 endete die militärische Laufbahn des Jägers abrupt. Nach einem Treffer im Triebwerk musste der Pilot das Flugzeug im verschneiten Niemandsland unweit von Murmansk (Titowka) notlanden. Die Maschine versank in der arktischen Tundra und blieb über fünf Jahrzehnte lang im Eis konserviert.
Im Jahr 1993 wurde das Wrack geborgen und nach Deutschland gebracht. Es folgte eine weitgehend vor der Öffentlichkeit verborgene, drei Jahrzehnte andauernde Restaurierung. Unter der Motorhaube schlägt mit dem originalen Daimler-Benz DB 601N ein rares Juwel. Das sehr seltene Triebwerk wurde von Dirk Bende in seinem LTB mit akribischem Aufwand wieder instandgesetzt. Es liefert eine Startleistung von ca. 1.175 PS die Brown „very british“ beschreibt: „I gave it a healthy handful and it leapt off the ground like a Champagne cork.“ Im Juni 2023 fand der Erstflug statt. Natürlich mit Brown am Steuer. Er flog auch die gesamte Erprobung des Jägers. Die D-FEML hat eine vollständige Zulassung und die Hahnweide bot die perfekte Kulisse für den ersten öffentlichen Auftritt vor großem Publikum.
Was die Hahnweide ausmacht ist ihr eigener Charme. Die Atmosphäre an diesem für viele magischen Ort ist einzigartig. Das Konzept, den Zuschauern nicht nur Warbirds wie die Bf109E als Eyecatcher im Programm zu bieten, sondern die ganze Bandbreite der historischen Fliegerei, vom Segelkunstflug über Doppeldecker bis hin zu ultraseltenen Klassikern zu zeigen ging wieder voll auf. „Das OTT25 war für uns alle ein großer Erfolg. Wir hatten keinen schlimmen Unfall, und das Wetter war zwar schwierig, aber jederzeit gut fliegbar“, resümierte Stefan Kessler das Wochenende.
Ob für die Fliegergruppe Wolf-Hirth auch diesmal das Motto „nach dem OTT 2025 ist vor dem OTT 20xx“ gilt, steht aktuell noch in den Sternen. Nach dieser überaus erfolgreichen Ausgabe kommen Veränderungen auf ein zukünftiges Event zu. Nichts ist so beständig wie der Wandel. Das gesamte Kernorganisationsteam um Denzel, Kessler und Sigel hat sich entschlossen, diese extrem anstrengende Rolle niederzulegen. Der Verein muss sich somit erst einmal auf die Suche nach einem neuen, motivierten Team machen.
An ein Ende des Oldtimer-Fliegertreffens auf der Hahnweide mag jedoch nach dieser wieder einmal mehr extrem erfolgreichen Auflage keiner so recht denken. „Die Hahnweide“ war nach (viel zu) langer Pause zurück und wie. Die Größe der Veranstaltung und vor allem die Art und Weise dürften einzigartig sein in Europa. Möge es hoffentlich in der Zukunft eine Fortschreibung der Erfolgsstory OTT, wann auch immer, geben. Denn der schon vor Jahren von Jochen Fries geprägte Slogan hat nichts an seiner Wahrheit verloren. Es bleibt einfach die „Augenweide, Ohrenweide, Hahnweide!“ ■
Ein ganz herzlicher Dank an das Presseteam des OT und die entsprechenden Beteiligten der Fliegergruppe Wolf-Hirth.
■ Bilder & Text: Mathias Grägel / GME-AirFoto September 2025
🇬🇧/🇺🇸:
The 20th edition of the Oldtimer Fliegertreffen (Historic Aircraft Fly-In) took place in mid-September at Hahnweide Airfield. Following a six-year hiatus, approximately 40,000 visitors and around 350 vintage aircraft made their way to the Swabian Jura, establishing the event as Europe’s premier gathering of its kind. Beyond the dynamic displays by historic warbirds, spectators could admire silent vintage gliders and numerous rare gems of aviation history. At the foot of the Teck region, the primary focus remained a convivial gathering of enthusiasts and aviation aficionados celebrating eras past.
After six long years of waiting, the Oldtimer-Fliegertreffen (OTT) at Hahnweide Airfield made its triumphant return in 2025. The roughly 40,000 spectators and around 350 visiting aircraft transformed the second weekend of September (12-14 September 2025) into Europe’s largest event of its type. For many enthusiasts, the meet stands on equal footing with the two other legendary European airshows: Duxford (UK) and La Ferté-Alais (France). Saturday in particular smashed all attendance records, blessed with fantastic blue-sky weather and pristine flying conditions. Even Sunday’s mixed weather marked by rain and heavy cloud cover failed to dampen spirits. Local aviation fans, organizers, and participating pilots alike had excitedly anticipated the comeback of „die Hahnweide“and their expectations were overwhelmingly exceeded.
As tradition dictates, this OTT was impeccably hosted by Fliegergruppe Wolf-Hirth e.V., one of several resident flying clubs. „The backdrop on the Swabian Jura, with its vast forests, rolling hills, and Castle Teck on final approach, is simply breathtaking,“ enthused Natascha Wirth after landing her aircraft at the glider field located southeast of Stuttgart. Flying in from Switzerland on late Friday afternoon, she piloted a Pilatus P-3 accompanied by co-pilot Thomas. Friday originally scheduled purely as an arrivals day without an official air display program already offered a captivating foretaste of what was to become one of the finest weekends in historic aviation.
Although pilots contended with strong crosswinds on final approach to Runway 31, the weather remained otherwise sublime. From midday onward, a continuous stream of vintage aircraft entered the final approach pattern for Runway 31. The surrounding access roads were no less congested: overall, around 1,000 campers and roughly 10,000 automobiles occupied the designated parking areas surrounding the airfield throughout the weekend.
The host club deployed over 200 volunteer helpers for the event, alongside the experienced organizing team led by Tim Sigel, Jan Denzel, and Stefan Kessler. They were supported by emergency crews from the fire brigade, medical services, and local police. The Hahnweide gathering has taken place since 1981. „We have experienced steady, healthy growth over the years,“ explained Kessler regarding the current scale of the event. „On Saturday, we saw unprecedented crowd numbers on the field. Frankly, we’ve reached maximum capacity. The entire airshow is executed on a purely voluntary basis. This keeps operational overhead low, allowing us to keep ticket prices family-friendly. There is no VIP enclosure and everyone gathers behind the flight line barrier to marvel at the aircraft together.“
It is precisely this unique ambiance that defines the event. Once the last engines fade to silence and the ambient heat cools, a relaxed tranquility settles over Hahnweide. Late in the evening, colorful lighting displays illuminate the flight line, while participants gather over cold beers and live music to swap hangar talk or review the day’s flight displays. The hangar party is open to all—it is not uncommon to see a spectator sharing an unpretentious wooden bench with an elite display pilot.
The Biggest Arrival First
The largest aircraft of the weekend touched down on Thursday: a military visitor that proved to be the weekend’s sole operational armed forces participant. The German Air Force dispatched a Sikorsky CH-53GA heavy-lift transport helicopter from Transport Helicopter Wing 64 (HSG 64), stationed at nearby Laupheim. The early arrival of the heavy rotorcraft was essential to ensure site safety, preventing rotor downwash from damaging light aircraft on the ground. Sporting a striking commemorative livery with the motto „53 Years of the CH-53 in the Bundeswehr,“ aircraft tail number 84+70 demonstrated that the venerable helicopter has well and truly earned its status as a classic in the static display area.
The OTT has long gained international acclaim, drawing participants far beyond Southern Germany. Aviators journeyed from Switzerland, Austria, Belgium, Denmark, the UK, and as far afield as Spain, the latter represented by the impressive Cessna C-337 Skymaster Quijote Duo Team from the Fundación Aeronáutica Antonio Quintana. Following three days of intensive flight operations, air traffic controllers logged approximately 1,000 aircraft movements. VFR weather conditions were paramount to enable participants to complete long cross-country flights to the meet. Upon arrival from non-Schengen or foreign airspace, international crews also cleared customs, with Ulm’s main customs office setting up a temporary station on site, just one small detail in the monumental logistics chain required behind the scenes.
Imposant Warbirds
On both airshow days, the extensive flight display commenced around 09:00. Naturally, heavy warbird armor formed the cornerstone of the air displays under the shadow of Castle Teck. The roster of high-caliber classic fighters was remarkable, featuring four North American P-51 Mustangs, a Supermarine Spitfire, a Focke-Wulf Fw 190 replica (flown by Klaus Plasa), a Messerschmitt Bf 109E, a Vought F4U Corsair, a Lockheed P-38, numerous North American T-6 and T-28 trainers, and a Let C.11/Yak-11. Georg Raab brought his impressive Flying Legends Collection based at Siegerland Airport featuring P-51D Mustang „Francis Dell“, Vought F4U-5NL Corsair, and Spitfire Mk. IXb MH415. All three warbirds were showcased in energetic display routines by David Friedrich, Bernhard Diehl, and Raab himself.
The Flying Bulls have also become regular performers on the Alb plateau. This year they fielded a four-ship fleet, including their distinctive Lockheed P-38 Lightning. Operating directly out of Manching, the Messerschmitt Foundation / Airbus contingent staged flight displays with their Messerschmitt Me 262 and Hispano Aviación HA 200 jet trainers. Operating these irreplaceable historic jets directly off Hahnweide’s undulating grass runway was deemed an unacceptable operational risk; instead, test pilots Geri Krähenbühl and Thomas Braun performed formation flybys followed by solo routines over the field, vividly illustrating the transition into the early jet age of the 1940s.
A Fly-In, Not a Commercial Airshow
The event organizers are quick to emphasize that OTT is far more than a commercial warbird airshow. „It starts with the word Fly-In,“ explains Tim Sigel. „We are not a commercial airshow, nor can we be compared to massive military events like AirPower in Zeltweg or EAA AirVenture Oshkosh. We are an authentic historic aviation gathering at a modest grass airfield on the Swabian Jura a place where passionate pilots of vintage aircraft meet, celebrate, and enjoy flight demonstrations throughout the day.“ The objective remains to host an accessible event for general aviation enthusiasts and families, rooted in Swabian down-to-earth hospitality. Consequently, the spotlight shines just as brightly on light aircraft as it does on high-horsepower warbirds.
A quick look at the sprawling parking areas in the southwest sector – far removed from the hustle and bustle of the warbird flight line – underscores that the fly-in heritage remains the soul of the event. Marshals worked tirelessly from Friday afternoon as aircraft parking rapidly reached capacity. Popular general aviation types, such as the Boeing Stearman, Bölkow Junior, Dornier Do 27, and various iterations of the Piper J-3 Cub, registered up to 20 or 30 airframes each often surpassing turnouts at dedicated type-club fly-ins. German classics including the Bücker Jungmann/Jungmeister, Focke-Wulf Fw 44 Stieglitz, Fieseler Storch, Messerschmitt Bf 108 „Taifun“, and various vintage Klemm monoplanes seamlessly joined the static lines.
Rarities, Traditions, and a Farewell
The European vintage scene considers Hahnweide a home away from home, with many crews pitching tents directly under the wings of their aircraft. Over a hundred biplanes completed the journey to the Swabian countryside. Nestled between the rows were extraordinary rarities, such as a 1944-built Skandinavisk Aero Industrie SAI KZ-IV from Denmark, one of only two air ambulance examples ever built. A small sample of the diverse fleet operating over the weekend included the Aero 145, Beech T-34B & Staggerwing, Dewoitine D.26 & Morane-Saulnier MS.317, Dornier Do 28 Skyservant, Fairchild 24, Lockheed Electra, Rockwell OV-10B Bronco, Spartan 7W Executive, and Stinson (Vultee) V-77 Reliant. Meanwhile, three Junkers F.13 replicas operated by the Swiss Junkers Luftverkehr association flew passenger flights for club members throughout the day.
A staple of the OTT flying program is the PZL-106AR Kruk agricultural aircraft flown by Dieter Gehling. Built in 1974, this radial-powered Polish crop-duster was originally designed for agricultural service across former Warsaw Pact nations. Other familiar sights in the skies over Kirchheim included Team Niebergall with their pair of SIAI-Marchetti SF.260s, a aerobatic glider display by the DFS Habicht, and a vintage Blériot XI monoplane. Long-time OTT veteran Mikael Carlson, the Swedish master pilot who has attended since 1991, once again captivated audiences, flying his 1909 rotary-powered monoplane in the evening golden hour. As twilight set in, the Blanix Team delivered a poignant mirror-aerobatics routine equipped with wingtip pyrotechnics to close the day’s flight displays.
Tragically, just months prior to OTT 2025, legendary warbird pilot Walter Eichhorn passed away. Walter had been a cornerstone of the Hahnweide community for decades. In his memory, The Flying Bulls ferried „his“ former Canadian-built T-6 Harvard to the airshow. On late Saturday afternoon, a three-ship T-6 element flew a dramatic „Missing Man“ formation in his honor. His son, Toni Eichhorn, performed an energetic solo display in his Extra 330.
„The British Gentleman“ & the One-Oh-Nine
„Just deal with it! But treat her with respect.“ This was the succinct, unflappable response when Flight Lieutenant Charlie Brown was asked about handling Hahnweide’s challenging, undulating grass strip. Conversing with the former RAF pilot, one immediately recognizes an aviator of exceptional pedigree. Brown logs over 2,000 flight hours on the Supermarine Spitfire alone and embodies the classic British gentleman pilot. With over three decades on the airshow circuit, he joined the Royal Air Force in 1981, compiling a 40-year military career flying the Chipmunk, Bulldog, Tucano, Grob Tutor, Jet Provost, and Tornado GR1 before retiring from active service.
The aircraft Brown displayed was indisputably THE centerpiece of the weekend: a Messerschmitt Bf 109E-4 based out of Lachen-Speyerdorf. Known as „Emil“ (tactical code „Red 12“), this airframe is currently the world’s sole airworthy example of the E-series variant. Built in 1939 by Erla Maschinenwerk GmbH in Leipzig (WNr. 1983), the fighter served with 5./JG 5 „Eismeer“ on the harsh Arctic Front. On January 24, 1942, its combat career came to a sudden halt when an engine strike forced a belly landing in the snow near Murmansk (Titovka). The airframe sank into the sub-zero tundra, where it remained preserved in the ice for over five decades.
Recovered in 1993 and returned to Germany, the airframe underwent a meticulous, covert 30-year restoration, culminating in its maiden post-restoration flight in June 2023 naturally with Charlie Brown at the controls, who also conducted the entire flight test program. As the world’s only fully certified, airworthy Bf 109E, D-FEML’s appearance at Hahnweide marked its public airshow debut.
Underneath the cowl beats a rare masterpiece: an original Daimler-Benz DB 601N inverted-V12 engine delivering approximately 1,175 hp. This engine was painstakingly overhauled by specialist Dirk Bende at his LTB facility. Reflecting on takeoff performance, Brown remarked: „I gave it a healthy handful and it leapt off the ground like a Champagne cork.“
Looking Ahead
What truly sets Hahnweide apart is its distinctive atmosphere. The magic of this airfield remains unmatched. The event philosophy—offering spectators far more than just headline warbirds like the Bf 109 by presenting the full spectrum of historic aviation, from vintage aerobatic gliders to ultra-rare antique aircraft—proved once again to be a resounding success. „OTT25 was an absolute triumph for us all. We suffered no serious incidents, and while the weather posed operational challenges, it remained safely flyable throughout,“ summarized organizer Stefan Kessler.
Whether Fliegergruppe Wolf-Hirth will resume its traditional cadence of „after OTT 2025 is before OTT 20xx“ remains uncertain. Following this successful edition, structural changes lie ahead. The core organizational committee comprising Denzel, Kessler, and Sigel has announced its intention to step down from these demanding roles. Consequently, the flying club must first recruit a new team of dedicated volunteers to lead future editions.
Nevertheless, following another triumph at Hahnweide, few in the European warbird community believe this will be the final chapter. „Die Hahnweide“ returned after a long hiatus with undeniable impact. The sheer scale, ethos, and camaraderie of the event make it unique in European aviation. Hopefully, the OTT success story will see its next chapter written in due course. The famous slogan coined years ago by Jochen Fries rings as true today as ever: it remains an „Augenweide, Ohrenweide, Hahnweide!“ ■