Die Kooperation ziviler und militärischer Rettungsmittel stand im Vordergrund einer großen, gemeinsamen Übung auf der Schwäbischen Alb. Die rund 100 Teilnehmer von Bundeswehr, der Malteser Rettungshundestaffel sowie der Bergwacht probten die Suche vermisster Personen in schwierigem Gelände. Ein Transport per Helikopter zum Einsatzort bedeutet vor allem für die Rettungshunde erhöhten Stress und muss regelmäßig geprobt werden.
Wie in den Vorjahren waren die Skischanzen in Degenfeld das Zentrum der groß angelegten Übung „Hornberg 26“. Diese stand erneut unter der Leitung von Winfried Barth (Bergwacht Schwäbisch Gmünd) und Wolfgang Winker (Bergwacht- und Malteser Rettungshundestaffel Schwäbisch Gmünd). Der Name „Hornberg“ ist ein Überbleibsel der ersten beiden Auflagen 2020 (mit Bellen UH-1D Huey) und 2021, die noch vom angrenzenden Segelflugplatz Hornberg aus durchgeführt wurden. Hornberg 26 ist eine organisationsübergreifende Übung der Malteser Rettungshundestaffel Schwäbisch Gmünd unter der Leitung von Michael Berger, der Lawinenhundegruppe der Bergwacht Bayern und der DRK Bergwacht Schwäbisch Gmünd. Für die Fortbildungs- und Übungsveranstaltung vom 04. bis 06. August 2026 konnte erneut die Bundeswehr begrüßt werden. Sie nahm wieder mit einer Airbus H145 LUH SAR der 7. Staffel (SAR) vom Transporthubschrauberregiment 30 aus Niederstetten teil.
Als Neuerung in diesem Jahr wurde erstmals in einem Steinbruch bei Bartholomä geübt. Das Übungsgebiet bestand hier zum Teil aus unwegsamen Gelände, großen Waldflächen und den Hängen des alten Steinbruchs. Die besondere Herausforderung, vor allem an den ersten beiden Tagen, war die große Hitze mit Temperaturen von weit über 30 Grad.
Die folgenden Bilder sind vom Übungstag bei Bartholomä. Ausführliche Details und noch mehr Bilder zur Übung gibt es in den Berichten aus den Vorjahren: 2021 & 2024 ■
Bilder & Text: Mathias Grägel / GME-AirFoto GbR August 2026